Vollkontakt EP

Gowentgone // Vidab
Format // 12"
(en) Someting keeps blinking from the farside and you don't know what that blinking thing is and maybe it is coming straight towards you, first hiding, then to stalk, hiding again, to lay down, to rise up, come further, make a turn, and another turn, to zigzag, seek some distance then, and to stalk again and finally approach. It sneaks over the meadow and scampers across the trenches, there is fog and mist and damp, and the flickering light.

Knock knock under the blanket, a hidden life, there is something hidden and it comes from behind and before you know what is going on you are right into it. In the twilight it goes in circels around you, it creeps over the grasland towards you, it strokes around your knees. It wants to lick your hand and then it is ready to leave again. It rears, it flares up, and then it calmes down again. When it is inside of you, it joins your way for a while before it returns to its own one.

Then again stretch of land and freshness and serenity and the fog is vanished. A foil can also be a carpet and you can lay yourself upon it and while laying know might notice this laying is a soft sinking into something, a short way down and then again chirping and thin limbs in the moonlight, naked and black und still though smooth like a breeze.

Then a colorful circle and a jump, actually like a flock of midges, always momentarily breaking up, then regathering and consolidating. A short gallop in between and quacking from the left side and it all ends in the desert and there is the red light again and it shrinks and it is tailing off and from that we can tell, that it is departing and it keeps vanishing until it is nothing but a tiny point in the black nothing of night.
(de) Es blinkt etwas aus der Ferne und man weiß nicht, was es ist, das da blinkt und vielleicht kommt es auf einen zu, um sich erst zu verstecken, sich anzuschleichen, sich wieder zu verstecken, sich hinzulegen, aufzustehen, wieder weiter zu gehen, einen Bogen zu machen, noch einen Bogen, einen Haken zu schlagen, sich ein Stück zu entfernen und sich von neuem anzuschleichen und näher zu kommen. Es krabbelt über die Wiese und hoppelt über die Gräben, da ist Nebel und Dunst und diesige Brühe und ein zappelndes Licht.

Klopfzeichen unter der Decke, ein Leben im Verborgenen, da wuselt was entgegen und kommt von hinten und eh man sich versieht, ist man mittendrin. Im Zwielicht kreist es dich ein, es kriecht über die Grashalme auf dich zu, es weht dir um die Knie. Es will dir die Hand lecken und an dir riechen und dann geht es wieder, unbeirrt. Es bäumt sich auf, es braust auf und flaut wieder ab. Wenn es in dir drin ist, geht es ein Stück mit dir und zieht dann weiter.

Dann wieder Fläche und Frische und Klarheit und der Nebel hat sich verzogen. Eine Folie kann ein Teppich sein und man kann sich drauf hinlegen und wie man liegt, merkt man, dass dies Liegen ein sanftes Einsinken ist, ein Stück weit und dann wieder Zirpen und dürre Äste bei Mondlicht, nackt und schwarz und trotzdem sanft wie ein Windhauch.

Dann ein farbiger Kreis und ein Springen, eigentlich wie ein Mückenschwarm, sich immer wieder vorübergehend auflösend, dann wieder zusammenkommend und sich verdichtend. Ein kurzer Galopp zwischendurch und ein Quaken von links und es endet in der Wüste und da ist das rote Licht wieder und es wird kleiner und wir sehen daran, dass es sich entfernt und leiser wird es auch und entschwindet bis es nur noch ein winziger Punkt ist im schwarzen Nichts der Nacht
  • Release Date // June 18, 2007
  • Format // 12"
  • Catalog Nr // Vidab 002
  • EAN // 880319260810