Signs Under Test

John Tejada // Kompakt
Format // CD // 2xLP+CD
(en) • The lastest full-length effort from LA-based

synth mastermind JOHN TEJADA
• An unabashedly dreamy collection of 11 expertly crafted cuts that rank among the artist's best work to date
Following his much-acclaimed full-length „The Predicting Machine“ (KOMPAKT 267 CD 102) and a slew of pop-infused 12“ singles - „We Can Pretend“ (KOMPAKT 286) and „Somewhere“ (KOMPAKT 264) -, LA-based synth mastermind JOHN TEJADA returns with new album SIGNS UNDER TEST: comprised of all-new material, this latest effort sees the studio wizard digging deeper into his modules, unearthing particularly dreamy tracks that rank among John's most accomplished work to date.
From the get-go, SIGNS UNDER TEST presents itself as a whole new ball of wax, reaching even further into the depths of JOHN TEJADA's hot-wired synth machinery, while cranking up the already stunning levels of musicality on display in his oeuvre. Opener TWO 0 ONE serves as a prime example for the sonic aplomb in place, thanks to its beautifully rendered melodies and finely tuned textures – a perfect storm made of cosy melancholy and celestial bliss. This expertly wrought piece serves as a particularly strong entry point for the album, setting the bar high for its successors.
An unabashedly brilliant listen, the album continues its thrilling journey with existential bleepfest Y 0 WHY and the bass-heavy BEACHT, followed by the intricately arpeggiated R.U.R. and brooding electronica vignette VAALBARA. The second part is ringed in by the undulating CRYPTOCHROME - another proof for JOHN TEJADA's uncanny ability to craft tracks that operate as distinguished bouncers as well as introspective meditations. The deliberate vivacity of connecting cuts RUBRIC and PENUMBRA only confirms the growing suspicion that this might be a timeless masterpiece we're dealing with.
As gorgeous as it sounds, texture isn't the only star here: a surprisingly diverse set of rhythm patterns suffuses the mesmerizing synth licks - take for example the multilayered ENDORPHINS effortlessly switching between straight techno stylings and vintage breakbeat ornaments. Meanwhile, electronic landscape painting MEADOW purrs away on its road to redemption, priming the listener for closing cut HEAVE IN SIGHT, an atmospherically rich composition that marries abstract storytelling with a flurry of reversed synth sounds.
„There's a bit more dreamy tape wobble going on throughout“, says the producer about his latest effort, „as I’ve gone quite analog tape with my delays and patches - on the verge of actually being broken, which gives them a nice character.“ It also might explain the air of

intimacy surrounding the album - a quite personal listening experience taking the listener up close with its details and idiosyncracies, „maybe even more than before, as I’ve tried to cut out distractions and really focus on the production.“
The result is a record that is not meant to be trendy, even though it’s a product of analog hardware connoisseurship: „Everything is built from the ground up using hardware synths - mostly analog, but that’s a bit annoying to say nowadays. It’s not a record that fits in with any current stuff, but something that hopefully holds up as it ages. Something that hopefully reveals more on repeated listens.“ In our humble opinion, this mission has been more than accomplished with SIGNS UNDER TEST.
(de) • Der neueste Langspieler von LAs Synth-Mastermind JOHN TEJADA
• Eine unverfroren verträumte Sammlung von 11 fachmännisch verfugten Tracks, die zum Besten gezählt werden können was der Künstler bislang veröffentlicht hat
Nach seinem gefeierten Langspieler „The Predicting Machine“ (KOMPAKT 267 CD 102) und einer Reihe von Pop-geprägten 12“-Singles - „We Can Pretend“ (KOMPAKT 286) und „Somewhere“ (KOMPAKT 264) - kehrt LAs Synth-Mastermind JOHN TEJADA mit dem neuen Album SIGNS UNDER TEST ins Rampenlicht zurück: 11 träumerische Tracks enthüllen die Ergebnisse der neuesten Tiefensoundbohrungen des Studiomagiers - Material, welches ohne weiteres zum Besten gezählt werden kann, was der Mann bisher veröffentlicht hat.
Bereits zum Startschuss präsentiert sich SIGNS UNDER TEST als völlig neues Programm, noch tiefer in JOHN TEJADAs kurzgeschlossene Synthie-Maschinerie hinabsteigend und das ohnehin bereits beeindruckende Ausmaß seiner Musikalität einmal mehr zum Bersten bringend. Opener TWO 0 ONE kann hier als ideales Beispiel für das vorhandene musikalische Selbstbewusstsein ins Feld geführt werden, dank seiner wunderschön eingespielten Melodien und der fein abgestimmten Texturen - ein perfekter Sturm aus gemütlicher Melancholie und himmlischer Wonne. Dieses von Expertenhand gefertigte Stück ist ein besonders starker Einstiegspunkt für das Album und eine verdammt hohe Messlatte für das, was folgt.
Ein unverschämt brilliantes Hörerlebnis, setzt das Album mit dem existentialistischen Bleep-Fest Y 0 WHY und dem bassigen BEACHT seinen spannenden Weg fort, gefolgt vom feinsinnigen Arpeggio-Schaustück R.U.R. und der brodelnd-grüblerischen Electronica-Vignette VAALBARA. Der zweite Teil wird eingeläutet von dem wogenden CRYPTOCHROME - ein weiterer Beweis für JOHN TEJADAs nahezu unheimliche Fähigkeit Tracks zu erschaffen, die zu gleichen Teilen als distinguierte Bouncer und introspektive Meditationen operieren. Die vorsätzliche Lebhaftigkeit der anschließenden Nummern RUBRIC und PENUMBRA bestätigt nur den wachsenden Verdacht, es hier mit einem zeitlosen Meisterwerk zu tun zu haben.
So hinreißend sie auch klingt, Textur ist nicht der einzige Star auf der Bühne: ein überraschend vielseitiges Netz an Rhythmusmustern bedeckt die prachtvollen Synthie-Riffs - man denke nur an die mühelosen Wechsel zwischen geradlinigem Techno und erlesenen Breakbeat-Ornamenten im äußerst vielschichtigen ENDORPHINS. Derweil schnurrt das elektronische Landschaftsporträt MEADOW der Erlösung entgegen und bereitet den Hörer auf den finalen Akt HEAVE IN SIGHT vor, einer atmosphärisch ungemein reichen Komposition, die abstrakte Erzählkunst mit dem Gestöber von rückwärts laufenden Synthesizer-Sounds vereint.
„Da gibt es insgesamt mehr verträumtes Tape-Wackeln“, sagt der Produzent über sein neuestes Werk, „weil ich mit meinen Delays und Patches voll auf analoges Tape gegangen bin - bis an die Grenze zum tatsächlichen Kaputtsein, was dem Ganzen einen schönen Charakter gibt.“ Das könnte auch die Aura von Intimität erklären, welche das Album umgibt - eine recht persönliche Hörerfahrung, die den Hörer auf Tuchfühlung mit den Details und Idiosynkrasien gehen lässt, „vielleicht sogar mehr als zuvor, da ich versucht habe Ablenkungen auszublenden und mich völlig auf die Produktion zu konzentrieren.“
Das Ergebnis ist eine Platte, die nicht unbedingt trendy gemeint ist, obwohl sie anstandslos als Produkt analoger Hardware-Kennerschaft durchgehen könnte: „Alles ist hier von Grund auf mit Hardware-Synthesizern aufgebaut - zumeist analog, doch heutzutage ist es ein wenig nervig, das noch hinzuzufügen. Das ist keine Platte die zu aktuellem Kram passt, sondern etwas, das hoffentlich mit dem Alter reift. Etwas, das hoffentlich bei wiederholtem Hören mehr und mehr offenbart.“

Unserer bescheidenen Meinung nach wurde diese Mission mit SIGNS UNDER TEST mehr als erfüllt.
  • Release Date // February 2, 2015
  • Format // CD // 2xLP+CD
  • Catalog Nr // Kompakt CD 119
  • EAN // 880319097928