It's All

The Von Duesz // M=MAXIMAL
Format // LP
(en) Let‘s keep it short: The eponymous “It‘s All” is their most impressive song to date. Since their label debut “Garant”, The Von Duesz represent live performed club music in the niche between Electronica, Kraut and Jazz. Now they intensify their open approach by transforming it into sublime Pop – a change that suits them extremely well.
Even if “Alert Me” shows that Florian Schäffer, Henning Rice and Ismail Oezgentuerk are still experts of improvisation, combined with the perfectly staged arrangements particularly of “It‘s All” and “The Eye” they give M=Maximal a truly elaborate record.
“It‘s All” is characterised not only by Oezgentuerks plaintive baritone vocals but also by its sparing drums and infiltrating Moog sounds, evoking a profound and decelerated pathos – as if Caribou and The Notwist were having a studio session to record a little hit song.
Three artists accepted the invitation to put a new perspective on this gem. Egokind, well booked Berlin sound scientist, adds even more deepness to the the mix and makes a proposal on how Burial‘s vocal cuts could sound in daylight. Truly more of a rework than a remix is the track by Gebrüder Teichmann, who bare the original song by focussing on drums and adding dissonances. The final track is made by Christian Borngräber‘s and Ulrich Hornberg‘s project More Of Radical Architecture. Their M.O.R.A. remix shows a retro?futuristic and uptempo version of “It‘s All”.
(de) Machen wir es kurz: „It’s All“ ist der bis dato eindrucksvollste Song der Bielefelder Band The von Duesz. Seit ihrem Label?Debüt „Garant“ steht das Trio für live performte club?music – in der Nische zwischen Elektronik, Kraut und Jazz.
Jetzt verdichten sie ihre freie Musik zu sublimem Pop – und diese Wandlung steht ihnen ausgesprochen gut.
Selbst wenn Florian Schäffer, Henning Rice und Ismail Özgentürk mit „Alert Me“ beweisen, dass sie wahre Könner der Improvisationskunst sind, sind es der Titeltrack „It‘s All“ und der überraschende Closer „The Eye“, mit denen sie M=Maximal ein perfekt inszeniertes Arrangement schenken. Im Mittelpunkt von „It’s All“ steht nicht nur der sehnsüchtige Bariton von Özgentürk – der entschleunigte Pathos, der von E?Drums sowie Schlagzeug?Nadelstichen evoziert wird, erhält durch alles durchdringende Moog?Eskapaden genau die richtige Kulisse. So als wären The Notwist mit Caribou im Studio, um beim Jammen mal eben einen neuen Hit zu produzieren.
Gleich drei Künstler haben die Einladung angenommen, dieses Kleinod aus einer neuen Perspektive zu präsentieren: Egokind, gut gebuchter Klangforscher der Zukunft, fügt dem Original nicht nur die nötige Portion Deepness hinzu, sondern gibt uns einen Vorschlag, wie Burial mit seinen Vocal?Cuts im Tageslicht klingen könnte. Die Gebrüder Teichmann entkleiden „It’s All“ mit ihrer Drum?Fokussierung nicht nur, sondern statten ihre Version mit einigen Dissonanzen aus – richtig, mehr Rework als Remix. M.O.R.A., das Projekt More Of Radical Architecture von Christian Borngräber und Ulrich Hornberg, gibt dem Ganzen eine retro?futurtistische Note, die mit ihrem Uptempo?Habitus clubtauglich daherkommt. So muss das Appetithäppchen für den kommenden Langspieler klingen.
Artists The Von Duesz // M. O. R. A. // Gebrüder Teichmann
  • Release Date // November 18, 2013
  • Format // LP
  • Catalog Nr // Max0015
  • EAN // 4260065629677